“How I am strong is to know what makes me weak”
Früher, als die Welt noch einfach war und die Menschen in kleinen und überschaubaren sozialen Einheiten lebten, mag es genügt haben, von guten Absichten erfüllt gewesen zu sein.
In der heutigen komplexen Welt, in der jede Maßnahme Fern-und Nebenwirkungen nach sich zieht, muss zu der guten Absicht das kompetente Urteil hinzutreten; das Gegenteil von Gut ist bekanntlich gut gemeint. Besonders in ökonomischen Dingen verlässt uns die Intuition oft, und noch öfter führt sie uns in die Irre. Hier gilt es, kühl zu bleiben und dem verführerischen Bauchgefühl zu widerstehen, das meist daher rührt, daß wir zunächst nur den unmittelbar einsichtigen Teil des Bildes sehen, und erst nach gründlichem Nachdenken das ganze erfassen, oder vorsichtiger: mehr vom ganzen.
Das ganze Bild zu sehen, ist die eine Lektion, deren Verinnerlichung den Unterschied zwischen einem guten Ökonomen und all den schwadronierenden Scharlatanen ausmacht, die so zahlreich Unternehmen, Universitäten, Nachrichten und Fernsehen bevölkern; und sie ist bitter nötig, denn die Natur hat uns in der ihr eigenen Sparsamkeit mit einem Bauchgefühl für den Dschungel, aber nicht für moderne Volkswirtschaften ausgestattet.
Eine eindrucksvolle Gelegenheit, das Bewußtsein dafür zuschärfen, wie leicht wir unserem Verstand die Gefolgschaft versagen, wenn unsere Intuition gegen ihn spricht, bietet dieses Rätsel.

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